15. Offene Linzer Stadtmeisterschaft 2009
Aus Schach.at
- Im Auftrag und unter Patronanz der Landessportorganisation OÖ und des Sportausschusses der Stadt Linz
Ausschreibung
| Voranmeldungen und Information: | telefonisch oder per Mail an
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| Schiedsrichter: | IS Margit Almert | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Veranstalter: | Schachverein Urfahr - Mitglied des Allgemeinen Sportverbandes OÖ | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Spielort: | Volkshaus Harbach, Im Bachlfeld 31, 4040 Urfahr | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Erreichbar: | Straßenbahnlinie 1 oder 2 bis zur Haltestelle Harbach nördlich in die Keplerstraße und ins Bachlfeld | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Modus: | 7 Runden Schweizer System; nach FIDE-Regeln, nationale ELO-Wertung | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Auslosung: | Swiss Manager | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Termine: |
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| Nennung: | bis 14.09, 17.30 Uhr im Turniersaal | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Zeit: | 2 Stunden/40 Züge + 1 Stunde Restzeit pro Spieler und Partie | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Wertung: | 1. Partiepunkte, 2. Buchholz, 3. verfeinerte Buchholz, 4. Sonneborn-Berger, 5. Geteilter Rang | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Nenngeld: | Erwachsene € 25.- / Jugendliche (1991 und jünger) € 15,- Titelträger ab IM zahlen kein Nenngeld | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Preisfond: | 1. Rang: € 350-, 2. Rang: € 250,- 3. Rang: € 150,- die Preise der Plätze 1-3 werden nach Hort-System geteilt | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Kategoriepreise: |
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In Österreich beschränkt steuerpflichtige Personen erhalten nur 2/3 des ausgeschriebenen Preisgeldes ausbezahlt, da 1/3 als Steuer abzuführen ist.
Der bestplatzierte Spieler mit Wohnsitz oder Spielberechtigung in Linz erhält den Titel "Linzer Stadtmeister 2009 im Turnierschach", sowie einen Pokal.
Alkohol, Handy- und Rauchverbot im Turniersaal!
Unser Motto: "Faire Wettkämpfe unter freundlichen Bedingungen"
Bericht
von Margit Almert
Nachwuchstalent Michael Binder Turniersieger
Stadtmeister: Michael Aigner
Das Spitzen-Trio sorgte bei der 15. Linzer Stadtmeisterschaft für Aufsehen. Drei Punktegleiche sind nicht so selten, dass jedoch die Drittwertung die Reihung bestimmen muss, schon. Mit seinen erst 16 Jahren kann sich Michael Binder über den 1. Platz, und Oberösterreich über ein Nachwuchstalent, freuen. „In der kommenden Saison werde ich den „Österreichischen Meister-Klub“ HUSEK in der Bundesliga verstärken“, erzählt der überaus freundliche junge Mann der Schreiberin dieser Zeilen. Platz zwei ging an „Mister Juhu“ Michael Aigner, der immer, wenn er gewann, seinen Sieg mit „Juhu“ meldete. Dritter im Bunde, ein treuer „Kämpfer“ bei diesem Turnier, Erwin Rumpl, der in der letzten Runde einen ganzen Punkt eingefahren hat. Der Elo-Favorit IM Hermann Knoll (5½) musste sich mit Rang vier begnügen, vor lauter Frust blieb er nicht einmal zur Siegerehrung und verpasste somit seinen Trostpreis von drei Flaschen Wein. Joachim Dornauer (5½) und Vorjahressieger Peter Stadler (5) belegten die Plätze fünf und sechs.
Linzer Stadtmeister darf sich Michael Aigner nennen, der vor allem mit seinem ideenreichen Spiel glänzte.
Dass die Spieler mit Überraschungs-Ergebnissen geizten, kann man auch nicht sagen. In fast jeder Runde musste ein der Papierform nach stärkerer Spieler ELO lassen. Nur ein Beispiel von vielen, Andreas Schöpf überspielte den beträchtlich Elo-stärkeren Hermann Knoll nach allen Regeln der Kunst. In der Schlussrunde blieben die Sensationen aus, hier setzte sich die Spitze durch.
- Gebührend hervorgehoben sollen auch die Sieger der Kategorien werden
| 2. Viertel: | Walter Heuschober (5) | Stefan Mörwald (4½) | Emmerich Bumberger (4½) |
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| 3. Viertel: | Robert Hofmann (4) | Michael Mörwald (4) | Martin Atteneder (4) |
| 4. Viertel: | Richard Paulovsky (3½) | Wilhelm Edlinger (3½) | Franz Grünwald (3) |
Mit 77 Startern konnten der Veranstalter und dessen Obmann Dr. Klaus Stockinger alles in allem zufrieden sein. Darunter waren nach längerer Pause Mathias Kapitza aus Deutschland und die beiden „Semriacher“ wieder zu Gast bei der Stadtmeisterschaft. Ein wenig mehr starke Spieler hätte man sich gewünscht, aber darüber tröstete die Teilnahme dreier Damen hinweg.
Die Spielbedingungen im Volkshaus Harbach waren erstklassig, dem Schiedsrichter blieben angesichts des freundschaftlichen Rahmens lediglich Verwaltungsarbeiten. Besonderen Applaus erntete Dr. Klaus Stockinger für die Ankündigung, dass das Turnier für das nächste Jahr schon garantiert werden kann. Traurig, die Tatsache, dass unsere Buffetdame das Handtuch geschmissen hat. „Aber mit 70 will es halt nicht mehr so wie früher“, war die „matte“ Entschuldigung.
Die Veranstalter des SV Urfahr freuen sich auf ein Wiedersehen bei der „16. Linzer Stadtmeisterschaft“ von 13. – 19. September 2010!