OÖ. Landesmeisterschaft 2009 im Turnierschach/Krennwurzn

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Ausschreibung - Krennwurzn - Startliste - Endstand - Bericht

1. Runde

Freitag, 3. April

Liebe Schachfreunde,

die Krennwurzn berichtet nun auch von der oö. Landesmeisterschaft in Traun, bei der wirklich UNSÄGLICHES passiert ist. Die Krennwurzn nutzte den herrlichen Sonnenschein nach der Anmeldung noch zu einem kleinen Spaziergang in Traun und schlenderte fünf Minuten nach offiziellen Spielbeginn locker ins Spiellokal und staunte nicht schlecht: nicht etwas das übliche Gewusel war zu sehen, alle - bis auf die Krennwurzn - saßen schon an den Brettern!

Die Partien haben zeitgerecht begonnen und das in der ersten Runde - also ehrlich: die Krennwurzn hat Humor, aber muss das wirklich sein?

Zum Sportlichen: ca. 90 Teilnehmer verzeichnet das Starterfeld und die Ansfeldener IMs Weiß und Knoll führen die Setzliste an.

Die Krennwurzn hatte heute dreifaches Glück - erstens einmal Weiß in der ersten Runde, dann einen jungen aufstrebenden Spieler als Gegner und dann noch gewonnen! Gewonnen die Krennwurzn? Beginnt das Turnier gleich mit einer veritablen Formkrise? Nein, nein keine Bange, die Krennwurzn ist in absoluter Hochform! Der Junge hat schon in der Eröffnung die Krennwurzn aufs Glatteis geführt und dann sah die Krennwurzn eine herrliche Kombination mit Bauerngewinn und es wurden dann sogar zwei, denn die Krennwurzn hat übersehen, dass sie für die Bauern eine ganze Figur geben musste und die Stellung war dann einfach verloren, aber der Junge verlor den Faden und dann auch die Partie.

Warum die Krennwurzn darüber so glücklich ist? Hat sie kein schlechtes Gewissen einem Schuljungen unverdient einen Punkt abzunehmen? Warum jubiliert sie über einen glücklichen Punktgewinn so?

Ganz einfach: erstens fehlt der Krennwurzn das Gewissen, zweitens hat die Krennwurzn eine herrliche Krennwurznkombination gefunden und drittens erinnert sich die Krennwurzn an einen ähnlichen Sieg in den 90ern und aus dem damaligen Gegner wurde schnell ein sehr starker und sympathischer Schachspieler - und hier könnte sich die Geschichte wiederholen und das freut die Krennwurzn!

Natürlich ist das kein Krennwurzn Sentimentalitätsturnier hier und es wurden auch andere Partien gespielt, aber die Krennwurzn bekam in ihrem Freudendusel einfach nichts mit, aber aus gut informierten Kreisen habe ich noch erfahren, dass ein gewisser H.G. aus L. spielberechtigt für S.G.a.d.G einen grandiosen und fehlerfreien Start-Ziel-Sieg errungen hat und damit wohl zu den Turnierfavoriten zu zählen ist.

Gute Nacht - schlafen Sie wohl und träumen Sie nicht von der Krennwurzn!

2. Runde

Samstag, 4. April

Der sentimentale Favorit (copyright Heinz Freiherr von Brüll) musste heute mit Weiß gegen Weiss spielen - also hatte Weiss schwarz und dieses Nichtfarbengewirr überforderte aber unseren Helden, denn obwohl er zuerst die Qualität gewann, mangelte es gerade an dieser in seinem weiteren Spiel und so setzte sich dann der IW (immer Weiss oder sind mir hier M oder W auf den Kopf gefallen) schlussendlich doch noch durch!

Nun war heute mit der Krennwurzn los? Ich traue es mir fast nicht zu schreiben, aber die Krennwurzn hat heute gestreikt und geschmollt! Das blutrünstige Biest wollte heute nachmittag unbedingt zum Mostbauer gehen und sehen wie dort die realen Namensvetter gerieben werden und wie weißer Schnee auf herrlichen Speck- und Fleischbroten verteilt werden. Aber es muss ja bei schönstem Wetter Schach gespielt werden und ohne Unterstützung der genialen Krennwurzn musste ich nach ziemlich fehlerfreien und remislichen Partieverlauf sogar noch einen Punktegewinn hinnehmen.

Aber für morgen hat mir die Krennwurzn wieder volle Unterstützung zugesagt, auch wenn es wieder um 14 Uhr bei herrlichem Wetter ans Brett gehen sollte, denn nach einer guten Leistung habe ich der Krennwurzn versprochen einen Mostbauern zu besuchen.

Für den Raum Linz gibt es folgende zur Auswahl: http://mostbauer.gewerbeweb.com/

Unter weiters möchte die Krennwurzn noch für das Turnier am Braunberg Werbung machen: http://www.krennwurzn.at.tt/braunberg.htm

Ja und wer noch nicht ahnen kann, wer der sentimentale Favorit ist, der kann sich ja hier http://www.schachversand.at ein Buch kaufen ...

3. Runde

Sonntag, 5. April

Herrliches Wetter und die Krennwurzn immer noch im Streik! Was soll man da machen? Der Gegner begeht eine Ungenauigkeit in der Eröffnung und ich hatte eine Figur für 2 Bauern, die isoliert waren. Nach ein paar Ungenauigkeiten bot der stärkere Gegner remis und ich lehnte ab! Damit drohte noch eine endlos lange zeitverschlingende Realisierung der Gewinnstellung und das ließ sich die Krennwurzn nun doch nicht mehr gefallen und erinnerte sich an das Versprechen, bei Sonnenschein einen Mostheurigen aufzusuchen und flugs war der Streikwillen gebrochen: Ein Königszug und ein Turm war weg - und zwar mit Matt - BRAVO so setzt sich eine Krennwurzn durch!!

Ein ähnliches Schicksal hatte Stadler Peter, eigentlich sollte er schon gestern im Krennwurznbericht aufscheinen, hatte er doch als stärkerer Spieler schon zwei Bauern mehr und erreichte nur ein Remis. Das war aber der Krennwurzn zuwenig - erst heute nach einem weiteren Remis wird darüber berichtet - ob es Peter freut? Was interessiert das die Krennwurzn?

Da zur Zeit keine weiteren Ergebnisse online sind und die Krennwurzn natürlich beim Mostbauern war, möchte die Krennwurzn noch auf ein weiteres Thema berichten:

DOPING

Die Krennwurzn, ein geübter Kenner der Szene, stellte erschreckliches fest: Beim Schach wird gedopt und zwar nicht wenig. Der Stoff des Schreckens: 1,1 Dihydroxy-Oxid! Der Stoff wird in unterschiedlichsten Formen von den Sportlern zu sich genommen, die Krennwurzn erblickte Kombinationen mit Apfel, Orange und diversen isotonischen Lösungen, weiteres auch solche tierischer Herkunft - wie zB. aus roten Bullen. Ja manche Sportler nahmen den Stoff sogar pur zu sich! Kann sich den niemand erinnern, dass unsere Parlamentspräsidentin noch als Ministerin schon einen Grenzwert einführen wollte und dass dieser Stoff in Guantanamo sogar als Foltermittel verwendet wird - Stichwort: waterboarding!

Das reicht der Krennwurzn und erschüttert über die Zustände schließt sie den heutigen Bericht!

4. Runde

Montag, 6. April

Krise im Hause Krennwurzn: Nach dem gestrigen Katastrophenzug dachte ich heute bereits im 2. Zug über das Aufgeben nach und tat das nach ein paar weiteren lustlosen Zügen wirklich.

Eine eher ereignisarme Runde war heute angesagt - das Remis von Wurdinger gegen Mittermayr auf Brett 3 kann man auch nicht gerade als Sensation werten und so ging die Runde schnell zu Ende. Am längsten wurde auf Brett 1 gespielt. Obran mit Weiß (siehe H.G Schicksal aus Runde 2) opferte gegen Weiss zuerst eine Figur und es entbrannte ein spannender Kampf und obwohl Weiss über keine Bauern gegen vier mehr verfügte, gelang es ihm mit dem Mehrturm die Partie für sich zu entscheiden.

Aus aktuellem Anlass möchte ich noch zum Thema Verspätung etwas sagen - die neuen FIDE Regeln sehen ab 1.7.09 eine Nulltoleranzlösung vor (Abänderungen aber möglich). Eine derartige Regel ist im Amateursport natürlich zu streng. Unhöflich und auch unsportlich finde ich das Verhalten mancher Schachkollegen, die aus welchen Gründen auch immer, mehr als eine Viertelstunde zu spät kommen, sich ans Brett setzen, ziehen und die Uhr drücken. Die Höflichkeit sollte es doch gebieten, den wartenden Gegner, der ja den Turnierbereich nicht verlassen durfte, zu informieren und nicht einfach dessen Zeit laufen zu lassen!

Kleiner Nachschlag für die Nichtteilnehmer der LM:

Die Krennwurzn hatte von Haus aus keine Lust zu spielen, dann kam noch hinzu, dass nach der Niederlage gegen die Nr. 13 nun die Nr. 9 mit Schwarz als Gegner folgte - nicht weil der ein schlechtes Turnier bisher gespielt hat, sondern weil er wie im Vorjahr mit Verspätung ins Turnier eingestiegen ist. Zudem kam mein Gegner über 25 Minuten zu spät zur Partie, setzte sich ans Brett, zog und lies meine Uhr laufen und blieb einfach sitzen. Das ist zwar regelkonform, verstößt aber elemenatar gegen die Höflichkeit und Sportlichkeit!

Naja und wem das Pech auf den Fersen klebt: in Runde 5 schon wieder mit den schwarzen Steinen...

5. Runde

Dienstag, 7. April

Farbenlehre oder besser Farbenleere einmal anders: auf Brett 1 kam es zum Duell der punktegleichen favorisierten Vereinskollegen Weiss und Knoll. Wer auf eine spannende Partie um den Landesmeistertitel hoffte, musste zur Kenntnis nehmen, dass die Spieler mit ungleichen Farben gegeneinander antreten mussten und wie alle wissen: ungleiche Farben sind Remis! Da bessere Spieler das schneller verstehen als die Krennwurzn und andere Kibitze, war das Spektakel nach 5 Minuten schon wieder vorbei. Ebenfalls schnell Remis endete die Partie Mittermayr-Sandhöfner und somit kämfte nur mehr Kirschner auf der Bühne lange, konnte aber seinen Mehrbauern schlußendlich zum Sieg umsetzen.

Leider sind einige starke Fälle von Krennwurzitis im Spielerfeld aufgetreten - am schlimmsten erwischte es Obran, der sich wahrscheinlich am Sonntag bei seiner Partie gegen die Krennwurzn mit dieser schweren und hoffentlich doch einmal heilbaren Krankheit infiziert haben muss. Nach der unglücklichen Niederlage gegen Weiss am Vortag erzielte er heute gegen Stadler schnell eine Gewinnstellung und ... nein, nicht einzügig eingestellt - noch viel schlimmer: zuerst ins Remis verdorben und dann auch dieses nicht mehr erreicht.

Ebenfalls angesteckt könnte sich Kreischer haben, der statt einem langen Gewinnweg einen zugegebenermaßen schnelleren Verlustweg gefunden hat. Doppelhammer bewieß, dass einzige Züge nicht unbedingt ausgeführt werden müssen, wenn die Regeln auch andere erlauben - zum Erfolg hat dies aber nur für seinen Gegner geführt.

Eine lustige Episode gab es am Brett zweier Jugendlicher - beide kamen in Zeitnot, wobei einer bis zum 38. Zug mitgeschrieben hatte und dann begann das Ausblitzen bis zum 55. Zug mit gegenseitigem Befragen, ob man den 40. schon erreicht hat. Am Ergebnis der Partie hat das Gehacke allerdings nichts geändert - es gewann der, der auch vor der Zeitnotstellung schon im Vorteil war.

Die Krennwurzn hat auch gespielt und zwar sehr viele Züge und das obwohl in der Eröffnung eigentlich eine Figur abhanden kommen hätte sollen - Schach ist und bleibt ein Glückspiel - nur gewürfelt wird nicht!

6. Runde

Mittwoch, 8. April

Heute war auf der Bühne Kampf angesagt - Sandhöfner versuchte seine schlechtere Mittelspielstellung mit taktischen Mitteln zu verbessern, übersah aber einen Zwischenzug und hatte dann zusätzlich einen Minusbauern. Wie jeder weiß, ist das gegen Weiss - auch wenn er die schwarzen Steine führt - kein gewinnbringendes Vorgehen. Knoll erreichte gegen Kirschner ebenfalls schnell ein Übergewicht, verlor dies aber langsam durch nicht so genaue Züge wieder und Kirschner konnte ins Remis entkommen. Am dritten Brett tauschte Stadler schon wieder die Dame gegen Material, aber dessen Gegner war im nachhinein mit dem Tauschwert (2 Türme und ein Springer) nicht zufrieden - aber beim Schach gilt: Rückabwicklung ausgeschlossen!

Die Krennwurzn zieht nicht nur schlechte Züge magisch an - nein auch eingeschaltene Handies sind in seiner Nähe zu finden. Sportlich sehr fair fand ich das Verhalten eines Nebenspielers, der obwohl er über die Remisstellung nicht wirklich glücklich wirkte, es unterließ auf Gewinn zu reklamieren. Schlußendlich leutete auch das Handy meines Gegners, trug aber nichts mehr zur Ergebniskorrektur bei, die Stellung war schon verloren. Dadurch wurde eine Geschäftsidee geboren: wer eine aussichtslose Stellung hat, ruft die kostenpflichte Nummer 0 910 08150815 an und bekommt prompt einen Rückruf - so kann man später sagen: ich hätte die Partie eventuell halten können, aber mein Handy ...

Einen Nachtrag bezüglich Höflichkeit beim Zuspätkommen muss ich noch anbringen. Also die Krennwurzn ist kein Regelfetischist und hält von überharten, praxisfremden Bestimmungen nichts, legt aber Wert auf den gesunden Menschenverstand und eine Grundhöflichkeit. Harte sportliche Auseinandersetzungen sind ok, aber dies sind auch mit korrektem menschlichen Umgang möglich. Als PS möchte ich erwähnen, dass mein heutiger Gegner zu spät kam (weniger als eine Viertelstunde) und dennoch mich dann suchte - bei einer so kurzen Verspätung nicht wirklich notwendig, aber ein sehr nettes Verhalten allemal. Danke!

7. Runde

Donnerstag, 9. April

Trotz gestriger Warnung an dieser Stelle, versuchte Stadler im 13. Zug mit einem Bauernverlust die Krennwurzischen Thesen zu widerlegen. Weiss mit den weißen Steinen zeigte aber schnell auf, dass solche unumstößlichen Gesetzmäßigkeiten nicht zum Spaß ihre Gültigkeit haben. Auf Brett 2 machte Kirschner kurzen Prozess mit Posch, nur Knoll mußte härter gegen Mittermayr kämpfen, um auch einen ganzen Punkt gutgeschrieben zu bekommen.

Senil wie die Krennwurzn nun mal ist, suchte sie heute den sentimentalen Favoriten H. G. vergeblich auf der Bühne, fand ihn dort nicht und musste enttäuscht zur Kenntnis nehmen, dass dieser heute wieder nicht gewonnen hat - aus der Traum vom Überraschungssieger aus S. G. a. d. G!

Am eigenen Brett spielte die Krennwurzn einen herrlichen Topfen in der Eröffnung und stellte dem Gegner eine Falle, die keine war und dann hätte alles sehr schnell enden können, doch der Gegner wollte die Krennwurzn leiden sehen und machte nur solche Züge, die der Krennwurzn das Aufgeben unmöglich machten, aber dennoch keine Hoffnung auf Remis aufkeimen ließen.

Schon mehrmals wurde im Turniersaal ein Zibitz gesichtet, der vor allem die eigenen Vereinskollegen durch seine Gestik an den Rand der Verzweiflung treiben möchte, indem er jeden Zug derselben mit heftigen Kopfschütteln quitiert! Lieber Zibitz, bitte einmal ein Motivationsseminar besuchen!

Generell fällt auf, dass bereits viele Spieler an der schwer heilbaren Krennwurzitis erkrankt sein dürften, es werden kästenweise Figuren eingestellt, Zeitüberschreitungen nicht reklamiert, ja es wurde sogar berichtet, dass ein Spieler gleich zwei Züge hintereinander gemacht haben sollte! Die schwere Krennwurzitis kann nach Expertenmeinung nur durch den Besuch von Mostbauern gemildert werden - eine komplette Heilung ist allerdings ausgeschlossen.

8. Runde

Freitag, 10. April

Der Expertenstreit, ob zuerst das Ultrakurzremis zwischen Kirschner und Weiss vereinbart wurde oder ob Knoll vorher eine Gewinnstellung erreicht hatte, dauert immer noch an. Mit einer Entscheidung ist nicht zu rechnen, da es keine Videoaufnahmen mit Atomuhrzeitmessung im Saal gibt.

Einen wirklich harten und spannenden Kampf gab es auf Brett 3 zwischen Posch und Punzenberger. In gegenseitiger Zeitnot wurde die Stellung immer unübersichtlicher und als dann Posch noch die Qualität opferte, war die Stellung auch in der nachherigen Analyse schwer einzuschätzen. Fakt bleibt, dass Punzenberger mehr Kren auf seinem Brot hatte und die Partie gewann. Woher der Kren kommen könnte, wird hier beantwortet.

Neben weiteren akuten Fällen von Krennwurzitis ist ein besonderer Fall zu erwähnen. Beide Spieler starteten die Partie und bemerkten nicht, dass König und Dame vertauscht am Brett stehen. Ja, ja höre ich sie sagen: das geschah bestimmt auf den hinteren Brettern! Nein, Nein ist meine Antwort es geschah auf einem Brett mit einer einstelligen Nummer!

Die Krennwurzn ist seit Sonntag in absoluter Höchstform und lehnte zweimal Remis ab, um dann mit einem herrlichen Zug die Niederlage einzufahren. Falsch aufgefasst dürften die Vereinskollegen meines Gegners die Geschichte vom Zibitz - nein, meine Herren, es ist nicht in Ordnung zwar den eigenen Spieler nicht zu stören, aber dafür den Gegner! Und weil die Krennwurzn gerade beim Klagen ist: eine kurze Analyse nach der Partie sollte auch bei hochgradiger privater Zeitnot möglich sein.

Ja, ja - hat man kein Glück, dann kommt schnell Pech dazu oder wie unser Polster der Nation so schön sagte: es ist eine der schönsten Formkrisen, die ich jemals hatte! Und da mir vor lauter Jammern schon schwarz vor den Augen wird, möchte ich mich auch noch über die Auslosung beklagen: wieder ein Turnier mit einmal öfter schwarz als weiß und das obwohl das Turnier mit einem sehr glücklichem Weißsieg begann!

Vorschau Schlußrunde

Das Orakel von Krennmundia sagt für die heutige Schlussrunde folgendes voraus:

Landesmeister wird Punzenberger mit einem Sieg gegen Weiss, da Stadler ebenso gegen Knoll gewinnt und Kirschner nur Remis erreicht. Wetten auf dieses Ergebnis werden allerdings von den Wettbüros nicht mehr angenommen, da diese Vorhersage als sicher anzusehen ist.

Wie es wirklich ausgegangen ist - später hier!

9. Runde

Freitag, 10. April

Die Vorhersage des Orakels von Krennmundia war natürlich so scharf wie Kren, der gerissen eine Woche lang in der Sonne gestanden ist. Allerdings haben sich auch die Experten geirrt, die dachten, dass es auf den Spitzenbretter drei schnelle Remisen geben würde. Schon bald wurde klar, dass trotz Schönwetter heute ein Kampftag angesagt war. Knoll stand bald besser und setzte damit die anderen unter Druck. Mittermayr verteidigte sich über 40 lang heldenhaft in schwieriger Stellung gegen Kirschner, der dennoch den vollen Punkt einfuhr. Einzig Weiss mit den schwarzen Steinen gegen Punzenberger kam von den Favoriten nicht wirklich in Vorteil und musste mit der Punkteteilung den Titeltraum beenden, denn Knoll siegte schlussendlich mit einer tollen Leistung.

Endstand
1. Knoll 8.0
2. Weiss 7.5
3. Kirschner 7.5

Die Krennwurzn beendete das Turnier mit einem Remis und hat damit seit Sonntag zirka 50 Elopunkte verloren, dh. 2 Punkte unter Erwartung gespielt - obwohl darf man sich von einer Krennwurzn wirklich etwas erwarten? Einen Besuch beim Mostbauern nach dem Kurzremis natürlich – ich muss sagen: herrlich die Sonne, die Jause, der Most und die Frauen!

Zum Schluss möchte ich noch erklären, warum die Krennwurzn Rundenberichte verfasst. Es begann vor einiger Zeit als auf gewissen Schachwebseiten Turniere aus OÖ nicht erwähnt wurden, weil gewisse Funktionäre nicht miteinander konnten oder wollten. Da beschloss die Krennwurzn einfach eigenständig in diversen Foren über die Turnier zu berichten - Gott sei dank sind diese Problem längst Geschichte, also warum schreibt die Krennwurzn dennoch weiter? Ganz einfach, weil sie damit auch andere motivieren möchte, kurz und subjektiv über Turniere zu berichten, die Schachwelt würde dadurch lebendiger und vielleicht auch interessanter! Es ist wirklich nicht viel Arbeit, jeden Abend ein paar Minuten für ein paar Zeilen zu opfern - wichtig ist mM dass man bewusst subjektiv schreibt, denn will man objektive Berichte verfassen, so ist dies mit wesentlich mehr Aufwand verbunden!

Frohe Ostern und in der Hoffnung auf Mitschreiber - Eure Krennwurzn

Siehe auch

Persönliche Werkzeuge