Oberösterreichs Schachnachwuchs überzeugt in Fürstenfeld

Bei den österreichischen Jugendstaatsmeisterschaften 2026 im Turnierschach, die erneut im JUFA-Hotel in Fürstenfeld ausgetragen wurden, präsentierte sich der oberösterreichische Nachwuchs in den Altersklassen U16 und U18 in starker Form. Das vom Schachverein LL-resources Fürstenfeld hervorragend organisierte Turnier, unter der Leitung von Hauptschiedsrichter IA Hermann Wilfling, bot den jungen Talenten eine ideale Bühne, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Das Team aus Oberösterreich bestand aus insgesamt acht Spielerinnen und Spielern, die mit großem Einsatz, Disziplin und bemerkenswertem Kampfgeist antraten. Besonders im Mädchenbereich konnten dabei herausragende Erfolge gefeiert werden.

Für das absolute Highlight sorgte Alina Donets vom ASK St. Valentin in der U16-Mädchenklasse. Als Nummer zwei der Setzliste gestartet, dominierte sie das Turnier eindrucksvoll und sicherte sich ungeschlagen mit 6 Punkten aus 7 Partien den Staatsmeistertitel – mit einem ganzen Punkt Vorsprung auf die Konkurrenz. Mit konzentriertem Spiel, taktischer Reife und großer Nervenstärke setzte sie sich verdient an die Spitze.

Auch in der U18-Mädchenklasse durfte gejubelt werden: Nina Gaisberger vom ASKÖ Bad Goisern knüpfte an ihre starke Leistung aus dem Vorjahr an und verteidigte ihren zweiten Platz erfolgreich. Ebenfalls ungeschlagen erreichte sie 6 Punkte aus 7 Partien, musste sich jedoch aufgrund der Zweitwertung knapp geschlagen geben und gewann die Silbermedaille.

In den Burschenbewerben zeigten die oberösterreichischen Teilnehmer ebenfalls engagierte Leistungen. In der U18-Kategorie spielten Felix Brandlmaier und Stefan Hahn im Rahmen ihrer Erwartungen, auch wenn Niederlagen in der Schlussrunde noch bessere Platzierungen verhinderten. In der U16-Klasse gingen gleich vier Spieler an den Start. Noah Pleimer und Eduard Raber erzielten solide Ergebnisse entsprechend ihrer Setzlistenposition, während Thomas Jakob Kim und Tobias Hahn wertvolle Erfahrungen sammelten, jedoch hinter ihren Möglichkeiten blieben.

Auch wenn es bei den Burschen nicht für Podestplätze reichte, unterstreichen zahlreiche gute Partien und Platzierungen im vorderen Mittelfeld die Konkurrenzfähigkeit des oberösterreichischen Nachwuchses auf nationaler Ebene.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse von Fürstenfeld deutlich, dass die kontinuierliche Nachwuchsarbeit in Oberösterreich Früchte trägt. Neben den sportlichen Erfolgen stand vor allem die Weiterentwicklung der jungen Spielerinnen und Spieler sowie das Sammeln wichtiger Turniererfahrung im Mittelpunkt.
Mit einem Staatsmeistertitel, einem Vizemeistertitel und vielen weiteren soliden Leistungen kann Oberösterreich stolz auf diese Meisterschaften zurückblicken – und mit Zuversicht in die Zukunft des Jugendschachs blicken.

Layout Gerald Huemer | Texte Günter Almer, assistet by AI | Fotos: Günter Almer, Gerald Huemer

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